Über mich

Ingo Woesner

Wir Menschen sind wundervoll schwer zu ergründende Wesen. Was wir auch tun und lassen, wie eingehend wir uns selbst auch immer erkunden mögen - wir bleiben geheimnisvoll und rätselhaft.

 

Ursprünglich habe ich den Beruf eines Elektromonteurs erlernt, ihn aber sofort aufgegeben, nachdem ich den Abschluß gemacht hatte. Denn als junger Mensch wollte ich Malerei studieren, entwickelte dann aber ein größeres Interesse für Geschichte und wollte Historiker werden. Doch meine Interessen waren vielfältig und galten auch dem Theater, was mich noch stärker faszinierte, weshalb ich schließlich an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Schauspiel studierte und im Anschluß daran an mehreren Theatern arbeitete – anfangs als Schauspieler, kurze Zeit später auch als Regisseur und Bühnenautor.

 

Anfang der 2000er Jahre gründete ich zusammen mit meinem Bruder ein Theaterunternehmen und produzierte mit ihm über viele Jahre knapp 30 Theaterstücke (meist aus eigener Feder) und stand einige Tausend Mal in zahlreichen Gastspielen auf Theaterbühnen.

 

Schließlich war ich in Berlin gesamtverantwortlich für die Konzipierung, den Bau und die Leitung zweier Theaterhäuser (Pfefferberg Theater Berlin) und hatte in verschiedenen Projekten und Unternehmen als Initiator, Hauptkoordinator und Geschäftsführer einer GmbH Führungsaufgaben in Teams mit bis zu 30 Menschen. Seit 2012 beschäftige ich mich intensiv mit Fotografie und arbeite auch als Fotograf. Zudem berate und begleite ich komplexe, meist kulturwirtschaftliche Projekte in schwierigen Entwicklungsphasen.

 


All das ist Teil meines Weges, die vielschichtigen Zusammenhänge des Lebens verstehen zu wollen. Neben diesen im Außen sichtbaren Wegen bin ich auch Wege im Stillen gegangen, jenseits der öffentlichen Wahrnehmbarkeit.

 

Nach einer tiefen beruflichen Krise im Jahre 1995 begann ich mich mit dem Wunsch, die Hintergründe dieser Krise zu begreifen, intensiv astrologischen Studien zu widmen und habe dann dieses astrologische Forschen über Jahre vertieft, begeistert davon (und zuweilen erschrocken darüber), wie extrem genau sich innere Strukturmuster menschlichen Werdens und Wollens mit der Astrologie (Münchner Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner) beschreiben lassen. Meine Erkenntnisse dieser astrologischen Forschungen ließen nur eine Schlußfolgerung zu: Wenn wir geboren werden, kommen wir nicht als leeres, unbeschriebenes Blatt Papier hierher. Wir kommen hierher mit einem uns innewohnenden Script, einem "Plan", einem Urbild dessen, was wir sein können und hier verwirklichen wollen. Unser Leben ist in seinen wesentlichen Erfahrungsstationen sowohl zeitlich als auch inhaltlich im Augenblick der Geburt bereits höchst präzis determiniert. Diese Einsicht führte mich seit 2005 dazu, intensiver nach dem Hintergrund dieser Lebensscripte zu fragen. Mich bewegte die Frage, wo diese Scripte herkommen, wie sie entstehen bzw. ob es eine "Vorschichte" gibt, in der sie "wurzeln".

 

In der Folge davon begann 2005 ein weiterer Abschnitt meines Weges, der mich über gut zehn Jahre zu tiefen Erfahrungen der Reinkarnationserinnerung führte. So sind mir heute zahlreiche, sehr detailreiche und plastische Erinnerungen gegenwärtig, die nicht aus diesem Leben stammen können, weil die erinnerten Geschehnisse aus anderen (historischen) Zeitaltern stammen. Das führt zum nächsten großen Fragenkreis: Wer ist das, der sich dort mit oftmals sehr beeindruckender Präzision erinnert? Und was haben diese Erinnerungen mit der Gegenwart zu tun? Und welchen Einfluß hat das wiederum auf das jetzige Sein?

 

Parallel dazu bewegte ich mich in weiteren Forschungsfeldern, erkundete unter anderem Meridian-Energietechniken und verschiedene Analyse-Ansätze für das praxiswirksame Dechiffrieren systemischer Strukturmuster und vieles andere mehr. Seit 2015 beschäftige ich mich intensiv mit schwingungsbasierten Systemen zur Klärung und Harmonisierung komplexer Verstrickungen (innerwise von Uwe Albrecht) und entwickle darüber hinaus eigene systemische Werkzeuge für die Selbsterkundung des Menschen.

 

Das größte und wichtigste Forschungsfeld aber war und ist für mich das Leben selbst.

 

Diese inneren Wege haben dann auch mit meinen äußeren zu tun. Das Wort „Theater“ hat seine Wurzel im Altgriechischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Raum zum Schauen“. In diesem einen Begriff versammelt sich alles, was mich seit 35 Jahren auf meinen Weg in persönlicher und beruflicher Hinsicht antreibt, derartig viele Felder zu erkunden: Ich eröffne "Räume zum Schauen" und erforsche die Geschichten, die sich in diesen Räumen offenbaren. Meine Aufgabe besteht darin, Licht im Dunkeln zu machen, damit erkennbarer wird, wohin der Weg führt - für mich und für andere. Damit wir das werden, was wir in Wahrheit sind: Ein aus seiner Mitte lebender, im Einklang mit der Schöpfung atmender und empfindender Mensch.